10. Oktober 2018

Mineralwolle: Sicher dämmen – richtig entsorgen

Fachvereinigung Mineralwolleindustrie startet Info-Kampagne

Unter dem Motto „Mineralwolle: Sicher dämmen – richtig entsorgen“ startet die Fachvereinigung Mineralwolleindustrie (FMI) in den nächsten Wochen eine Informations- und Aufklärungskampagne. Ziel der Kampagne ist zum einen, auf die durch die aktuellen Entsorgungsbestimmungen für Mineralwolle resultierenden Probleme aufmerksam zu machen. Und zum anderen soll sie über Mineralwolle als für Mensch und Natur unbedenklichen Dämmstoff informieren.

Seit Monaten herrscht Unsicherheit, wie Mineralwolle zum Beispiel im Zuge von Altbau-Sanierungen zu entsorgen sei. Grund für diese Verunsicherung sind fehlende Vorgaben für eine auch in der Praxis umsetzbare, fachgerechte Entsorgung von Mineralwolle. Dies ist auf eine vom EU-Recht abweichende nationale Einstufung von Mineralwolle im österreichischen Abfallverzeichnis zurückzuführen. FMI-Vorstandsvorsitzender Udo Klamminger: „Die Regierung hat sich zu einer thermischen Sanierungsoffensive entschlossen. Das begrüßen wir sehr, denn das ist gut und wichtig für die Erreichung der Klimaziele. Bei der Sanierung von Gebäuden fallen natürlich Baurestmassen, darunter auch Mineralwolle an. Da deren fachgerechte Entsorgung aufgrund der derzeitigen Regelung praktisch nicht möglich ist, ergibt sich eine Reihe von Folgeproblemen.“ Daher strebt die FMI im Rahmen der vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus geplanten legistischen Änderungen eine ganzheitliche Lösung an. Diese soll eine für alle einfache, sichere und kostengünstige Entsorgung von Mineralwolle ermöglichen.

Die Kampagne wird vorerst die Fachöffentlichkeit (Bau- und Baunebengewerbe, Entsorger, Deponiebetreiber, Kommunen etc.) ansprechen. Was die geplanten legistischen Änderungen betrifft, wird die FMI die zuständigen Stellen weiter auf die drängenden Probleme der Entsorgung aufmerksam machen und Lösungskonzepte anbieten. Udo Klamminger: „Wir machen mit unserer Kampagne auf dieses Problem aufmerksam. Gleichzeitig werden wir die Gelegenheit auch nützen, um über Mineralwolle mit ihren hervorragenden Dämmeigenschaften und Vorteilen wie Wärme-, Brand- und Schallschutz zu informieren.“

Fachvereinigung Mineralwolleindustrie – www.fmi-austria.at

Die Arbeitsgemeinschaft Fachvereinigung Mineralwolleindustrie (FMI) wurde 2006 von den Fachverbänden der Stein- und keramischen Industrie, der Glasindustrie und dem Bundesgremium des Holz- und Baustoffhandels gegründet.

Ziel und Zweck der Fachvereinigung Mineralwolleindustrie (FMI) ist es, die allgemeinen, ideellen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder wahrzunehmen und die gemeinsame Weiter-entwicklung der technischen und wirtschaftlichen Grundlagen für den ökologischen und ökonomischen Einsatz von Mineralwolleprodukten und -systemen zu fördern.
Auch die Förderung des Einsatzes geprüfter Produkte und bewährter Systeme im Neu- und Altbaubereich/Sanierung, besonders unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz durch die Paris-Ziele, steht im Vordergrund des Engagements der FMI.

Mitglieder der Fachvereinigung Mineralwolleindustrie (FMI) sind die in Österreich agierenden Unternehmen Knauf Insulation GmbH, Rockwool Handelsgesellschaft m.b.H., Saint-Gobain Isover Austria GmbH und Ursa Dämmsysteme Austria GmbH, welche Mineralwolle für den öffentlichen und privaten Hochbau und sonstige Zwecke herstellen und/oder vertreiben. Die Geschäftsführung der Fachvereinigung Mineralwolleindustrie (FMI) wird vom Fachverband der Stein- und keramischen Industrie übernommen.


Kontakt

Kampagnenbüro c/o ikp Wien
Eva Fesel / Peter Hörschinger
Museumstr. 3, 1070 Wien
Tel.: 01 524 77 90-0
Mail: fmi@ikp.at
Fachvereinigung Mineralwolleindustrie
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Tel.: 05 90 900 DW 3534
Fax: 05 90 900 11 3534
Mail: Robert.Wasserbacher@wko.at

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