Die Fachvereinigung der Mineralwollehersteller (FMI) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die Fördermaßnahmen zur thermischen Sanierung der Bundesregierung. „Die Wiederaufnahme der thermischen Sanierung mit einem Volumen von ingesamt 400 Mio. Euro bis 2014 ist ein klarer Lichtblick für Umwelt, Betriebe und Beschäftigung“, betont Walter Wagner, Vorsitzender der Mineralwollehersteller. „Die Förderung der thermischen Gebäudesanierung ist für die Betriebe im Wohnbau dringend notwendig, denn unsere Zukunftsaussichten sind nach wie vor trüb“, ergänzt Wagner. Laut WIFO werden die Wohnbaubewilligungen auch heuer weiter sinken. 1.300 Einheiten fehlen gegenüber dem Vorjahr und auch 2011 werden weitere 1.600 Wohneinheiten weniger prognostiziert.
„Der hohe Anteil an Nachkriegsgebäuden in Österreich fordert geradezu eine Förderaktion heraus“, so Wagner. 40 Prozent des heimischen Gebäudebestandes stammen aus dieser Zeit und sind zu einem großen Teil sehr abgewohnt. Eine rasche Beschlussfassung, die Freigabe der Mittel schon Anfang 2011 unter Beibehalten der bewährten Förderrichtlininen für die Zielgruppen Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser werden seitens der Mineralwolleindustrie gefordert.
„Die Hersteller mineralischer Dämmstoffe stehen mit ihrem qualitativ hochwertigen Produkten bereit zur Lösung der speziellen Anforderungen der thermischen Sanierung des bestehenden Gebäudebestandes“, unterstreicht der Vorsitzende abschließend. (AC)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
ARGE Fachvereinigung Mineralwolleindustrie
Mag. Robert Wasserbacher
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